VTF Landesjugendorchester der TPK im Landesmusikrat Hamburg (LJO)
Aktueller Termin
10.04.2011, 15 Uhr - VTF Landesjugendorchesters der TPK im Landesmusikrat Hamburg (LJO) (Flyer)
Idee
In Hamburg blickt die Spielmannszugmusik seit diesem Jahr auf eine 90-jährige Tradition zurück, in der es mehrere Versuche gab ein Landesorchester in Anlehnung an andere Landesverbände zu gründen und langfristig fortzuführen.
Aufgrund der bisher gescheiterten Versuche haben im Jahre 2002 Birgit Sellmer und Andreas Kloock ein Konzept erarbeitet, was sich neben der Zielsetzung ein Landesorchester aufzubauen ebenfalls mit dem Gedanken befasst hat, die zukünftigen Mitglieder zu Multiplikatoren auszubilden, um musikalische und strukturelle/pädagogische Veränderungen in die einzelnen Mitgliedsgemeinschaften der TPK zu tragen.
Ein weiteres Ziel war es, durch ein aktives Landesorchester die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass sich die Spielmannszugmusik in den letzen Jahren erheblich weiterentwickelt hat. Sie beinhaltet nicht mehr nur das traditionelle Flöten- und Trommelspiel, sondern auch inzwischen eine moderne, konzertante Musikrichtung, sowie den Einsatz eines modernen Instrumentariums bestehend aus u.a. Stabspielen, Perkussion bzw. Rhythmusinstrumenten.
Gründung
Im März 2003 wurde mit Zustimmung der Landesdelegiertentagung der TPK das „VTF Landesjugendorchester der TPK im Landesmusikrat Hamburg“ (LJO) unter der Trägerschaft des Landesmusikrats Hamburg und des Verbandes für Turnen und Freizeit e.V. gegründet.
Pädagogische Motive u.a.:
Aus – und Fortbildung von Ausbildern (Multiplikatoren)
Musikalische Motive u.a.:
Schaffung eines leistungsstarken Klangkörpers
Vertretung des Landesverbandes
Förderung von Talenten innerhalb des Landesverbandes
Schaffung eines Klangkörper zur Vorstellung neuer Musik- und Ausbildungstrends
Musikalische Gestaltung
Die musikalische Ausgestaltung erfolgt ausschließlich konzertant. Die Besetzungsform basiert auf der Ces/Fes Stimmung zzgl. erweitertem Schlagzeugregister sowie zukunftsorientiert mit Drum Set, Kesselpauken und Stabspielen.
Das Mindestalter sollte 12 Jahre betragen. Der „Schwerpunkt“ der Mitglieder des LJO soll in der Altersstufe von 12 – 29 Jahren liegen. Musikalische Grundkenntnisse auf Basis eines D2 Lehrganges sollen nach Möglichkeit vorhanden sein. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist eine gleichzeitige aktive Mitgliedschaft in einem der TPK angeschlossenen Mitgliedsgemeinschaften. Gemäß Beschluss der Landesdelegiertentagung vom 29. März 2008 ist eine begrenzte Aufnahme von Spielleuten möglich, die nicht Mitglied einer TPK-Mitgliedgemeinschaft sind.
Das LJO probt zweimal jährlich. Das dreitägige Übungswochenende findet von Freitag bis Sonntag jährlich immer am zweiten Wochenende im Februar mit Übernachtung und der Herbstlehrgang immer am dritten Wochenende im November am Samstag und Sonntag ohne Übernachtung statt.Ergänzend finden optional innerhalb der Register Proben statt.
Weitere Proben sind nicht möglich, da die Mitglieder des LJO in erster Linie am wöchentlichen Proben- bzw. Auftrittsbetrieb ihrer Vereine teilnehmen sollen.
Ausblick/Ziele
Seit der Gründung im Jahre 2003 sind aktuell sieben Jahre vergangen, in denen sich das LJO mit stark wechselnder Besetzung in 14 Probenphasen, zwei Konzerten sowie einem Auftritt und mit insgesamt mehr als dreißig Musikstücken beschäftigt hat.
Mit einer neuen musikalischen Leitung sollen folgende Ziele anvisiert werden:
Festigung bzw. Verbesserung des Klangkörpers
Ausbau der Mitgliederstärke
Optionale Teilnahme am Orchesterwettbewerb
Finanzsituation
Das LJO finanziert sich neben den Teilnehmerbeiträgen nahezu komplett aus Eigenmitteln mit Ausnahme eines Zuschusses vom VTF (Verband für Turnen und Freizeit) und des LMR (Landesmusikrat Hamburg).
Historie
März 2003 - Gründung des VTF Landesjugendorchester der TPK im Landesmusikrat Hamburg (LJO)
12. Juni 2004 - Erster Kurzauftritt des LJO anlässlich der Veranstaltung „Musik Musik“ des Landesmusikrates Hamburg
26. November 2005 - Erstes Konzert des LJO im Volkshaus Hamburg Berne vor ca. 120 Zuschauern
Dezember 2006 - Das LJO stellt die Basis für einen Auftritt anlässlich der Veranstaltung „Feuerwerk der Turnkunst“ in der Alsterdorfer Sporthalle mit einer Musikerstärke von 90 Spielleuten.
September 2007 - Das LJO überschreitet erstmals die Mitgliederstärke von 40 Mitgliedern
22. November 2008 - Zweites Konzert des LJO in der Gesamtschule Hamburg Lohbrügge vor ca. 180 Zuschauern
Januar 2009 - Das LJO wird übernommen vom neuen Dirigenten Floris Freudenthal.


