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Knut Schoch

Knut Schoch studierte an der Musikhochschule Hamburg bei Wilfried Jochens und in der Liedklasse von Alan Speer und vervollkommnete seine Studien in diversen Meisterkursen, so bei Jill Feldman, Margreet Honig, Ian Partridge, James Wagner und Hartmut Höll. Sein großes, weit gefächertes Repertoire spannt einen Bogen von Werken des Mittelalters bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Besonderen Raum nehmen hier neben dem Bereich Oratorium auch die Kammermusik und die barocke und klassische Oper (C.Monteverdi: L´Orfeo; A.Campra: L´Europe Galante; R.Keiser: Pomona, Adonis, Janus, Claudius; J.Mattheson: Boris Goudenow; G.F.Händel: Almira, Alcina; W.A.Mozart: Entführung aus dem Serail, Zauberflöte, Zaide u.a.m.) ein.

knut schochEin wichtiger Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Musik vor 1800 in Verbindung mit historisch-orientierter Aufführungspraxis. So machte er sich einen Namen als Interpret der Kantaten und Oratorien von Bach (Evangelist), Händel und Zeitgenossen. Durch die wortbetonte Arbeit in diesem Genre ist er prädestiniert auch für die Arbeit am (nicht nur) romantischen Lied, dem seine besondere Liebe und Aufmerksamkeit gilt: so arbeitet er seit vielen Jahren im Liedduo mit den Pianisten Johannes Debus und Henning Lucius an immer neuen Programmen von Krieger über Beethoven bis Britten, spielte mit dem Gitarristen Carsten Linck Programme vom Beginn des 19.Jahrhunderts (darunter Schuberts "Schöne Müllerin") ein oder stellte mit Eckart Begemann sowie Ludger Rémy am Hammerflügel u.a. die bekannten Schubertzyklen vor. Darüber hinaus sang er romantische Lieder zur Harfe und erhielt wichtige Impulse in gemeinsamer Arbeit an Liedprogrammen mit Werken von Schubert, Spohr und Schumann mit dem Pianisten Norman Shetler.

Konzertreisen und Gastspiele bei internationalen Festivals wie etwa den Händelfestspielen in Göttingen und Halle, Rheingau-Festival, Schleswig-Holstein-Festival, Opernfestspiele München, Settimane Bach in Milano, dem Flandernfestival, in Utrecht, Paris, Lyon, Kopenhagen, Stockholm, Tokyo, den Folles Journées oder den Wiener Festwochen machen Knut Schoch zu einem gefragten Gesangssolisten in ganz Europa sowie in Amerika und Asien. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen bei vielen europäischen und außereuropäischen Sendern belegen die große künstlerische Bandbreite seiner Tätigkeit, die auch auf annähernd 100 CD´s (u.a. bei Acanthus, Amphion, Brillant Records, cpo,capriccio, Deutsche Harmonia Mundi, Naxos, Sony) dokumentiert ist. Preisträger war Knut Schoch u.a. 1999 beim renommierten Concours Musica Antiqua in Brügge/Belgien. Er arbeitet mit namhaften Dirigenten (wie z.B. Ivor Bolton, Thomas Hengelbrock, Jos van Immerseel, Konrad Junghänel, Ton Koopman, Sigiswald Kuijken, Gustav Leonhardt, Peter Neumann, Joshua Rifkin) zusammen.

Seit 1993 ist Knut Schoch Gesangsdozent am Hamburger Konservatorium. Er hatte von 1999 bis 2002 eine Professur für Gesang an der Hamburger Musikhochschule, unterrichtet seit 2008 an der Musikhochschule Bremen und gibt zudem Meisterkurse im In- und Ausland, so in Tokyo, Osaka und Kyoto.

 

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